Mittwoch, 25. September 2013

Bibliotheken



In der Hauptbibliothek auf dem Campus gibt es vor dem Eingang eine Kiste. In ihr befinden sich sehr viele blaue Decken. Jeden, den es in der Bibliothekt friert, darf sich eine Decke mitreinnehmen und so warum und kuschelig über philosophischen Aufsätzen brüten.
Die Stadtbibliothek dagegen ist ein riesiges Gebäude aus vielen Glaswänden und Holzregalen. Anscheinend ist die Bibliothek im Winter das zweite Zuhause für viele Finnen, denn die Nächte sind kalt und lang.
Außerdem kommt es mir vor, als würden die Jugendlichen die Bibliothek bevorzugt zum herumhängen und chillen aussuchen. In Deutschland lungern sie in Einkaufzentren herum!
"Finnland ist wahrscheinlich das enthusiastischste Leseland Europas" schreibt die FAZ. Intellektuelle
und Menschen die viel lesen, sind in Finnland sehr angesehen. Es hängt auch mit Ganztagsschule zusammen, die alle Finnen bis zum 16. Lebensjahr besuchen müssen. Außerdem durften man früher nur gültig heiraten, wenn beide Ehepartner lesen konnten. Was für ein bildungspolitischer Anreiz!

Und es gibt ein Bücherschiff. Es verkehrt im Sommer um Turkus Schären herum.

Turkus Stadtbibliothek von außen. Ein riesiger Klotz.
Von Innen: hier balgt sich die Bevölkerung im Herbst um die besten Leseplätze.

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